
TaylorMade ist mit einem noch klareren „Speed-Fokus“ zurück – mit Qi4D – einer Driverserie, die Ballgeschwindigkeit, smarteres Fitting und „kontrollierte Fehlertoleranz“ kombinieren soll, ohne extremes MOI auf Kosten von Speed zu jagen.
In diesem Guide gehen wir die drei Hauptmodelle durch, über die die meisten sprechen (Core, Max und LS) – sowie Max Lite, eine Leichtgewicht-Variante innerhalb derselben Familie.
TaylorMade beschreibt „4D“ als vier zusammenwirkende Bereiche, in denen Speed entsteht: Head-Design, Aerodynamik, Schlagfläche und Fitting.
Die Idee: Es gibt keine einzelne magische Lösung – das Gesamtpaket macht den Unterschied.
Die Qi4D-Familie baut auf TaylorMades Carbon-Composite-Face (5. Generation) auf – mit aktualisierter Face-Geometrie (Bulge/Roll) und einem neuen, variablen Wandstärken-Design.
Das Ziel: konstantere Ergebnisse, wenn du den Ball nicht exakt im Sweet Spot triffst.
Spin-Kontrolle: TaylorMade ist der Meinung, dass ein engerer Roll-Radius die Spin-Variation deutlich reduzieren kann,
insbesondere bei Treffern weiter oben auf der Schlagfläche (wo viele Driver „zu wenig Spin“ erzeugen können und dadurch unvorhersehbare Carry-Gaps entstehen).
In der Qi4D-Familie setzt TaylorMade weiterhin auf Carbon in Schlagfläche und Krone – und in einigen Modellen auch auf einen noch umfassenderen Schritt weg von Titan.
Die Max- & Max-Lite-Modelle sind komplett ohne Titan konstruiert und nutzen eine Aluminiumstruktur – um Gewicht zu sparen und Masse so zu verlagern, dass der Kopf stabiler wird und mehr Fitting-Potenzial bietet.
Für dich, wenn: du einen schnellen, ausgewogenen Driver willst, den man stark feinjustieren kann (Launch/Spin/Shot Shape).
Der Core-Kopf ist der „Mittelpunkt“ der Serie – mit dem klaren Anspruch, am anpassungsfähigsten zu sein und für die meisten Golfer zu funktionieren.
Ein großes Feature sind die verstellbaren Gewichte (mehrere Gewichte, um sowohl Stabilität als auch Spin/Launch zu beeinflussen) sowie TaylorMades Hosel-Verstellung.
Loft: 8°, 9°, 10.5°, 12°.
Kurz gesagt: Core ist oft der „beste Startpunkt“ im Fitting, wenn du nicht schon weißt, dass du Low Spin (LS) oder maximale Unterstützung (Max) brauchst.
Für dich, wenn: du Fehlertoleranz, Stabilität und Hilfe bei Off-Center-Treffern priorisierst.
Qi4D Max ist auf Fehlertoleranz ausgelegt – mit größerem Profil und Fokus auf Stabilität (MOI). Max hat außerdem ein Front-/Back-Weighting zur Anpassung von Launch und Spin.
Loft: 9°, 10.5°, 12°.
Kurz gesagt: Wenn dein Miss häufig bedeutet, dass du bei „leicht dünnen“ oder „leicht Toe“-Treffern viel Länge oder Richtung verlierst, ist Max oft der clevere Weg.
Für dich, wenn: du eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit hast und/oder deinen Driver zu stark hochspinnst und den Spin für einen durchdringenderen Ballflug senken willst.
Das LS-Modell ist darauf ausgelegt, weniger Spin zu liefern – durch einen weiter vorne liegenden Schwerpunkt (CG) und ein „spielerorientierteres“ Profil. Sowohl Golf Digest als auch MyGolfSpy beschreiben LS als die Option für alle, die maximale Geschwindigkeit/den niedrigsten Spin wollen – und dass es verstellbare Gewichte besitzt, um Low Spin mit etwas mehr Stabilität auszubalancieren.
Loft: 8°, 9°, 10.5°.
Kurz gesagt: LS kann genau richtig sein – aber es „bestraft“ dich oft mehr, wenn du es wählst, obwohl Spin und Launch eigentlich gar nicht gesenkt werden müssen.



Wir haben ein YouTube-Video erstellt, in dem wir tiefer in die Qi4D-Modelle eintauchen und den Driver praxisnäher testen – mit Fokus darauf, wie sie sich bei Launch, Spin, Ballgeschwindigkeit & Streuung unterscheiden.
Sieh dir den vollständigen Test auf YouTube an – dort vergleichen wir die Modelle und erklären, welche Qi4D zu unterschiedlichen Spielertypen passt